Luxusgüter spenden: Was geschieht nach dem Tod des Spenders?
Schmuck, Uhren und Kunstwerke: Was sagt das Gesetz?
In den letzten Jahren ist, ähnlich wie bei Geldspenden, das Interesse an Spenden von Luxusgütern wie Goldbarren, Schmuck, hochwertigen Uhren, Kunstwerken oder Edelsteinen gestiegen. Diese Güter sind unter Umständen weniger leicht nachvollziehbar als traditionelle Finanzinstrumente.
Wenn wir von nicht nachvollziehbaren Luxusgütern sprechen, meinen wir keine illegalen Waren, sondern Objekte, die nicht automatisch in öffentlichen Registern erfasst werden, bei deren Übertragung keine direkte Bankspur entsteht und die leicht transportiert und physisch aufbewahrt werden können. Wie bereits erwähnt, können diese Objekte Schmuck, hochwertige Uhren, Goldbarren, Edelsteine oder Gemälde umfassen.
Das Fehlen einer automatischen Rückverfolgbarkeit bedeutet jedoch nicht das Fehlen rechtlicher Verpflichtungen.
Wie man Schmuck spendet, ohne Fehler zu machen
Eine Spende ist ein Akt der Großzügigkeit, durch den eine Person freiwillig einen Vermögenswert an eine andere Person überträgt. In Rechts- und Steuerangelegenheiten kommt es nicht nur auf den gespendeten Gegenstand an, sondern auch darauf, wie er gespendet wird.
Wenn es sich bei dem Spendengegenstand um einen wertvollen Vermögenswert handelt, spielen verschiedene Aspekte eine Rolle: die korrekte wirtschaftliche Bewertung des Vermögenswerts, die Dokumentation der Übertragung, etwaige Schenkungssteuern und die Geldwäschebekämpfungsvorschriften.
Werden diese Aspekte missachtet, setzen sich Spender und Begünstigte Risiken aus, wie beispielsweise Steuerstreitigkeiten, Erbschaftsprobleme (z. B. inoffizielle Schenkungen, die von den Erben angefochten werden können), Geldwäscheverdacht oder Schwierigkeiten beim späteren Weiterverkauf, da ein ohne Dokumentation erhaltener Vermögenswert unter Umständen schwer zu versichern oder legal zu verkaufen ist.
Auch wenn ein Luxusgut nicht über ein Bankkonto transferiert wird, ist eine dokumentarische Rückverfolgbarkeit unerlässlich. Dazu gehören beispielsweise eine Schenkungsurkunde, ein Gutachten eines Sachverständigen, Echtheitszertifikate und Herkunftsnachweise.
Diese Dokumente schützen beide Parteien und stärken die Rechtmäßigkeit der Transaktion.
Welche Risiken birgt die Spende von Luxusgütern?
In diesem Zusammenhang kann eine unklare Spende unerwünschte Aufmerksamkeit erregen.
Transparenz ist heute ein Wert, der Vermögen schützt und mehrt. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, insbesondere im Hinblick auf den Tod des Erblassers, ist es unerlässlich, qualifizierte Berater, wie beispielsweise die der Agenzia delle Successioni, hinzuzuziehen und die geltenden Bestimmungen einzuhalten. Nach dem Tod des Erblassers werden alle zu Lebzeiten getätigten Schenkungen fiktiv mit dem Nachlass zusammengeführt, um zu prüfen, ob die rechtmäßigen Erbanteile der Erben gewahrt wurden.
Die Tatsache, dass ein Vermögenswert nicht auffindbar ist, schließt ihn nicht von der Berechnung aus. Die Erben sind als Pflichtteilsberechtigte gesetzlich geschützt; ihnen steht ein Mindestanteil am Erbe zu, der im Wege einer Herabsetzungsklage geltend gemacht werden kann. In diesem Fall kann der Begünstigte verpflichtet werden, den Vermögenswert oder, falls dies nicht möglich ist, dessen wirtschaftlichen Wert zurückzugeben. Ein häufiger Irrtum ist die Annahme, dass eine Schenkung ohne schriftliche Urkunde nicht nachgewiesen werden kann. Tatsächlich kann in Erbschaftsverfahren der Nachweis auch durch Zeugenaussagen, Fotos, Familieninventare und Annahmen zum Lebensstil des Begünstigten erbracht werden. Sobald das Vorliegen der Schenkung festgestellt ist, kann der Richter ihren Wert nach Billigkeitsgrundsätzen bestimmen.
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